top of page

Das Meiden des Hundes!

  • Autorenbild: zumlorcheborn
    zumlorcheborn
  • 20. Juli 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Okt. 2024

Einmal sagte jemand sinngemäß in einem Forum: "Du kannst 100 Hunde gegen die Mauer werfen (bitte nur als Metapher nehmen), 99 werden fliehen. (Also weglaufen). Einer wird nach vorne kommen. Der überlegt in der Luft, wie er Dich kriegt. Auf den musst du aufpassen".

Den Satz habe ich mir gemerkt. Und bevor mir die Hundeversteher mit ihrer positiven Verstärkung von erwünschten Verhalten ankommen, bitte ebenfalls meiden. Ich haue keine Hunde an die Wand!!!

Ich denke immer mal über das Meiden nach. Und ja, es stimmt. Ist das Herrchen nicht dabei und ist der Hund nicht völlig durchgeknallt, jeglicher Gripps heraus gezüchtet oder er anderweitig trainiert, wird er es tun, das Meiden, wenn der Platz da ist und man ihm den Raum gibt. Es sei denn, er hatte schon Erfolg mit dem "nach vorne gehen". Dann speichert er dieses, weil er das als Lösung gefunden hat.

Aber meiden ist ja auch völlig verständlich. Warum sich in Gefahr bringen, wenn man einfach gehen kann. Kein Hund muss sich was beweisen, der Held sein oder seinen Kumpels von seinem Mut erzählen.

Das hielten seine Vorfahren, die Wölfe, schon so. Wir Menschen sind keine Artgenossen, er kennt uns nicht und muss sich nicht unnütz in Gefahr begeben. Wenn ein fremder Hund uns alleine trifft und wir ihn zu uns einladen (zu uns locken) macht er einen Bogen, ist man mit einem anderem Hund unterwegs, wird das schon schwieriger. Ich schicke fremde Hunde die ohne Leine laufen weg, bevor dieses mein Rudel übernimmt (das würde Stress geben).

Ich habe mir auch überlegt, warum es dem Hundetrainer oft so leicht fällt, mit einem Trainingshund zu arbeiten und ihn an die Leine zu nehmen.

Unser Hundetrainer macht dieses wenn die Übung beim Besitzer nicht funktioniert. Dann klappt es meistens beim Trainer sofort besser als bei seinem Besitzer.

Der Hund meidet, nämlich einen Angriff oder den Ungehorsam gegenüber der fremden Person. Er begibt sich nicht in den Konflikt mit dem Trainer, (bedenkt aber die oben erwähnten Ausnahmen).

Nicht immer hat der Trainer die Ausstrahlung, das der Hund dessen Führung anerkennt und bei diesem macht, was er soll. Aber er merkt, dass der ( Trainer) was zu sagen hat, das Herrchen vielleicht anders ist wie sonst. Und meidet.

Warum baut ein Trainer das Training mit solchen auf ihn reagierenden Hunden zum Schluss nicht um, damit der Hund die Erfahrung ändert und merkt dass nicht der Trainer der "Zampano" ist, sondern sein Herrchen?

Trotzdem und daher, immer vorsichtig, wenn man einen Hund in die Ecke drängt (das sollte max. aus Versehen passieren) und der Hund dort nicht meiden kann, also keinen Ausweg hat. Dann kann der Hund nicht ausweichen. Was bleibt ihm dann noch, außer nach vorne zu gehen und sich frei zu kämpfen!








C. Kaul

Comments

Rated 0 out of 5 stars.
No ratings yet

Add a rating

©2023 von Hunde zum Lorcheborn. Erstellt mit Wix.com

bottom of page