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Die Geburt von Welpen!

  • Autorenbild: zumlorcheborn
    zumlorcheborn
  • 18. Okt. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Die Geburt von Welpen ist ein aufregendes Ereignis für jeden Züchter. Obwohl die Natur den Hunden instinktive Fähigkeiten zur Geburt und Aufzucht ihrer Jungen mitgibt, kann die Unterstützung des Menschen den Unterschied zwischen einer stressfreien und einer problematischen Geburt ausmachen. Hier erfährst du, wie ich meine Hündin vor, während und nach der Geburt ihrer Welpen optimal unterstützte.

Vor der Geburt: Vorbereitungen treffen

Wurfkiste einrichten: Sorge für eine komfortable und sichere Wurfkiste an einem ruhigen Ort, wo deine Hündin ungestört ist. Gewöhne sie frühzeitig an diesen Ort, damit sie sich dort sicher und geborgen fühlt.

Notwendige Utensilien bereithalten: Stelle sicher, dass du alle notwendigen Utensilien wie saubere Handtücher, eine sterile Schere und einen festen Faden für die Nabelschnüre griffbereit hast.

Wissen auffrischen: Informiere dich über den Geburtsprozess und die verschiedenen Phasen der Geburt, damit du weißt, was auf dich und deine Hündin zukommt und wann eventuell tierärztliche Hilfe benötigt wird.

Während der Geburt: Ruhe bewahren und unterstützen

Beobachte die Anzeichen: Achte auf Anzeichen, die den Beginn der Geburt ankündigen, wie Unruhe, heftiges Hecheln oder einen Temperaturabfall. Meine Hündinnen wollten alle keine Temperatur gemessen bekommen, dann lass es lieber.

Geburtsprozess begleiten: Bleibe bei deiner Hündin, um sie zu beruhigen und ihr Sicherheit zu geben. Greife nur ein, wenn es absolut notwendig ist zum Beispiel, um die Fruchtblase zu entfernen, falls diese nicht platzt.

Nach jedem Welpen: Überprüfe, ob jeder Welpe atmet und ob die Mutter sich um die Abnabelung kümmert. Sollte sie dies nicht tun, musst du möglicherweise eingreifen. Mache Fotos und Wiege den Welpen für ein Wurf Tagebuch.

Nach der Geburt: Fürsorge für Mutter und Welpen

Gesundheitsüberwachung: Achte auf die Gesundheit deiner Hündin nach der Geburt. Überwache sie auf Anzeichen von Infektionen oder Komplikationen und stelle sicher, dass sie genügend frisst und trinkt.

Ernährung der Hündin: Eine frischgebackene Hundemutter benötigt viel Energie. Füttere sie mit hochwertigem, nährstoffreichem Futter ( ich habe immer eine frische Rinderbrühe für die Mama)und stelle sicher, dass sie immer Zugang zu frischem Wasser hat.

Ruhe und Bindung fördern: Sorge für eine ruhige Umgebung, damit die Hündin und ihre Welpen eine starke Bindung aufbauen können. Vermeide unnötige Störungen und handle vorsichtig, wenn du die Welpen anfasst.

Tierärztliche Nachsorge: Plane einen Tierarztbesuch ein paar Tage nach der Geburt, um die Gesundheit der Hündin und der Welpen überprüfen zu lassen.

Abschließende Gedanken

Die Geburt von Welpen ist ein natürlicher Prozess, bei dem die Hündin meist instinktiv weiß, was zu tun ist. Deine Rolle als Hundebesitzer ist es, eine unterstützende und beruhigende Präsenz zu sein, die im Notfall eingreifen kann. Indem du dich gut vorbereitest und während des gesamten Prozesses aufmerksam und fürsorglich bist, kannst du deiner Hündin helfen, eine gesunde und glückliche Mutter zu sein. Warst du schon mal bei einer Geburt dabei? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Schreibe mir dazu!


C. Kaul


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