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Einen Zweithund?

  • Autorenbild: zumlorcheborn
    zumlorcheborn
  • 30. Juli 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Okt. 2024

Zweithund Ja oder Nein?

Die Frage nach einem Zweithund hat sich bei uns schon länger erledigt, denn wir hatten schon 10 Hunde als Rudel nun bin ich stolze Hundebesitzerin von sechs wunderschönen Schäferhunden, die von Größe, Alter, Wesen und Optik nicht unterschiedlicher sein könnten. Bis heute bereue ich meine Entscheidung zur Mehrhundehaltung nicht. Ich gehe sogar stark davon aus, dass in meinem Haushalt immer mindestens zwei Hunde leben werden. Warum das so ist und wie ich meinen Weg zur Mehrhundehaltung fand erfährst Du in diesem Beitrag. Ich erzähle, was bei der Mehrhundehaltung zu beachten ist, was die Vorteile und vielleicht auch die Nachteile sind und über welche Dinge Du dir vorher im Klaren sein solltest bzw. was es zu beachten gibt, wenn Du Dich für einen Zweit oder sogar Dritthund entscheidest.

Der passende Zweithund

Die wohl wichtigste Frage sollte zuerst geklärt werden? Welcher Hund passt zu meinem bereits vorhandenen Familienmitglied? Ein Welpe oder ein älterer Hund? Eine Hündin oder ein Rüde? Neben Deinen eigenen Bedürfnissen solltest Du auch die Bedürfnisse Deines Hundes beachten: Verträgt er sich mit jeder Art von Hund oder gibt es Ausnahmen? Ist ein Zweithund überhaupt im Sinne meines bereits vorhandenen Hundes oder nur ein egoistischer Wunsch meinerseits?

Für uns war auch schnell klar es sollte ein Rüde zu unserer Chrissi werden. So wurde es Berry ein weißer Schäferhund er brachte eine gewisse Leichtigkeit im Umgang mit Hündinnen mit.

Der Vorteil mit einem bereits älteren Hund als Erst Hund, wenn ein Welpe als Zweithund einzieht, er ist das beste Vorbild für einen Welpen und hilft Dir sogar bei der Welpen Erziehung. Das kann ich wirklich bestätigen! Nicht nur bei Chrissi und Berry, der immer automatisch mitkam, wenn ich Chrissi zurückgerufen habe (Was für ein praktisches Rückruftraining ;)) sondern auch bei unseren Würfen an Welpen ist das der Fall.

Apropos Erziehung und Rückruf: Es empfiehlt sich, den Zweithund erst in Erwägung zu ziehen, wenn der erste Hund kaum bis keine Baustellen mehr in der

Erziehung an den Tag legt. Klar ist es schön, für seinen jungen Hund einen Spielkameraden zu suchen, doch dann hast Du zwei Baustellen auf einmal. Das ist erstens ziemlich zeitaufwändig und zweitens läufst Du Gefahr, dass die Hunde sich gegenseitig Flausen in den Kopf reden. Auch hier spreche ich aus Erfahrung (Perfekt erzogene Hunde gibt es meiner Meinung nach ohnehin nicht! (Da es Lebewesen mit Gefühlen und Instinkten sind ;))

Der Sprung von der Zweihundehaltung zur

Mehrhundehaltung war damals leider unüberlegter als gewollt. Da unsere Tochter einen Welpen aus unserem Wurf behalten wollte, dann beim nächsten ich selbst noch einen und dann unser Sohn und mein Mann und so weiter. Lange Rede, kurzer Sinn, unser Rudel war eigentlich noch gar nicht bereit für ein weiteres Rudelmitglied, auf Bonny und Chris verzichten konnte ich trotzdem nicht. Selbstverständlich bereue ich diese Entscheidung nicht, aber ich würde sehr

wahrscheinlich nicht nochmal einen vierten und fünften... Hund in so kurzer Zeit anschaffen.

Heute kann ich sagen, sind wir ein eingespieltes Team, der Weg hierhin hätte aber sicher angenehmer sein können.

Der Rückruf sitzt, ich konnte mich immer absolut auf mein Rudel verlassen, für mich die perfekte Bedingung und der perfekte Zeitpunkt für ein tolles Rudel.


C. Kaul

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