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Gastritis

  • Autorenbild: zumlorcheborn
    zumlorcheborn
  • 6. Dez. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Gastritis ist eine Entzündung der Magenschleimhaut bei Hunden. Diese Erkrankung kann akut oder chronisch auftreten und verschiedene Ursachen haben. Gastritis führt oft zu Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen und kann die Lebensqualität eines Hundes erheblich beeinträchtigen.

Ursachen von Gastritis bei Hunden

Gastritis kann durch zahlreiche Faktoren ausgelöst werden, darunter:

Diätetische Ursachen

Ungeeignete Nahrung: Das Fressen von verdorbenem Futter, Abfällen oder schädlichen Substanzen kann die Magenschleimhaut reizen.

Futterumstellungen: Plötzliche Änderungen in der Ernährung können den Magen belasten.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien: Bestimmte Lebensmittel oder Zusatzstoffe können Entzündungen hervorrufen.

Medikamente

Nicht steroidale Antirheumatika (NSAR): Medikamente wie Ibuprofen oder Aspirin können die Magenschleimhaut schädigen.

Antibiotika: Einige Antibiotika können die natürliche Darmflora stören und zu Gastritis führen.

Infektionen

Bakterielle Infektionen: Bakterien wie Helicobacter können die Magenschleimhaut infizieren.

Parasiten: Bestimmte Parasiten, wie z.B. Giardien, können Magenprobleme verursachen.

Andere Ursachen

Stress: Psychologischer Stress kann die Magenfunktion beeinträchtigen und zu Gastritis führen.

Vergiftungen: Das Aufnehmen von giftigen Substanzen oder Pflanzen kann zu einer Entzündung des Magens führen.

Erkrankungen: Chronische Erkrankungen wie Niereninsuffizienz oder Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) können sekundäre Gastritis verursachen.

Symptome der Gastritis bei Hunden

Die Symptome von Gastritis können je nach Schweregrad und Ursache variieren, umfassen jedoch häufig:

Erbrechen: Häufiges oder wiederholtes Erbrechen, manchmal mit Galle.

Appetitlosigkeit: Der Hund kann das Interesse am Fressen verlieren.

Gewichtsverlust: Bei chronischer Gastritis kann es zu Gewichtsverlust kommen.

Lethargie: Der Hund wirkt müde und energielos.

Bauchschmerzen: Der Hund zeigt möglicherweise Unbehagen im Bauchbereich, wie gekrümmte Haltung oder Empfindlichkeit beim Abtasten.

Blähungen und Aufstoßen: Der Hund kann vermehrt Blähungen haben oder aufstoßen.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose von Gastritis erfolgt in der Regel durch eine gründliche Anamnese, körperliche Untersuchung und zusätzliche Tests. Diese können Blutuntersuchungen, Röntgenaufnahmen, Ultraschall oder eine Endoskopie umfassen, um die Magenschleimhaut direkt zu betrachten.

Behandlungsmöglichkeiten umfassen:

Diätmanagement: Fütterung einer leicht verdaulichen, fettarmen Diät, oft in kleinen, häufigen Mahlzeiten, um den Magen zu entlasten.

Medikamente:

Antiemetika: Zur Kontrolle von Erbrechen.

Säureblocker: Medikamente wie Omeprazol oder Ranitidin zur Reduzierung der Magensäureproduktion.

Schleimhautschützer: Medikamente, die die Magenschleimhaut schützen.

Flüssigkeitstherapie:

Bei starkem Erbrechen oder Dehydratation kann eine intravenöse Flüssigkeitszufuhr notwendig sein.

Antibiotika oder Antiparasitika:

Bei bakteriellen Infektionen oder Parasitenbefall.

Prävention

Um Gastritis bei Hunden vorzubeugen, sollte man:

Qualitativ hochwertiges Hundefutter wählen und plötzliche Futterumstellungen vermeiden.

Vorsicht bei Medikamenten: Medikamente sollten nur nach Rücksprache mit einem Tierarzt verabreicht werden.

Stress minimieren: Stressfaktoren im Leben des Hundes reduzieren.

Toxische Substanzen vermeiden: Aufpassen, dass der Hund keinen Zugang zu schädlichen oder giftigen Substanzen hat.

Fazit

Gastritis kann eine belastende Erkrankung für Hunde sein, die eine schnelle Diagnose und Behandlung erfordert. Bei Anzeichen von Gastritis sollte man einen Tierarzt aufsuchen, um die Ursache zu bestimmen und einen geeigneten Behandlungsplan zu erstellen. Mit der richtigen Pflege und Aufmerksamkeit kann der Hund sich in den meisten Fällen vollständig erholen.


C. Kaul

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