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Kürbis für Hunde: Eine gesunde Ergänzung?

  • Autorenbild: zumlorcheborn
    zumlorcheborn
  • 26. Aug. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Okt. 2024

Herbstzeit ist Kürbiszeit. In dieser Jahreszeit landet das leckere Gemüse nicht nur auf unserem Teller, sondern auch als Deko in der Wohnung. Während wir Hundehalter den Kochlöffel schwingen und köstliche Kürbissuppen und Aufläufe zubereiten, stellt sich häufig die Frage, ob wir unserem geliebten Vierbeiner etwas vom Kürbis abgeben dürfen. Die Antwort lautet: Ja, Kürbis kann eine gesunde und leckere Ergänzung im Futternapf deines Hundes sein, solange du einiges beachtest. Worauf du bei der Fütterung von Kürbis achten solltest, verraten wir dir im Folgenden!

Roh oder gekocht: Wie sollte ich Kürbis für meinen Vierbeiner zubereiten?

Grundsätzlich sind die meisten Speisekürbisse, die im Handel erhältlich sind, unbedenklich für Hunde. Sorten wie Hokkaido, Butternut, Bischofsmütze, Muskat- oder Spaghetti Kürbis können roh, gekocht, gedünstet, gebacken oder püriert an Hunde verfüttert werden. Die meisten Hunde lieben das Fruchtgemüse in den verschiedensten Konsistenzen probiere einfach aus, wie dein Liebling das gesunde Gemüse am liebsten frisst und verträgt.

Kürbiskerne und Kernöle zur Nahrungsergänzung:

Kürbiskerne sind reich an Zink und Mangan, daher können sie in angemessener Menge eine ideale Nahrungsergänzung darstellen. Um die bestmögliche Aufnahme der Nährstoffe zu gewährleisten, sollten die Kürbiskerne frisch gemahlen unter das Hundefutter gemischt werden. Des Weiteren bietet auch Kürbiskernöl mit seinen gesunden Fettsäuren und Vitamin E eine vielversprechende Möglichkeit, die Nahrung deines Hundes noch nährstoffreicher zu gestalten. Das Öl wird aus den Samen der Pflanze gewonnen und sollte kalt gepresst sein und nicht erhitzt werden. Geschmacklich überzeugt das Kürbiskernöl nur wenige Vierbeiner, daher sollten nur wenige Tropfen zum Hundefutter.

Die richtige Dosierung

Mit dem Fruchtgemüse kannst du das Futter deines Hundes auf gesunde Art und Weise ergänzen. Dennoch sollte die Fütterung in Maßen erfolgen und nicht das normale Hundefutter ersetzen. Als Faustregel kannst du dir merken:

Pro kg Körpergewicht etwa 10 g Kürbiskerne in der Woche.

In kleinen Mengen kann Kürbis eine leckere Abwechslung sein, vor allem für Hunde mit Futtermittelallergien. Kürbis löst bei Hunden nämlich selten allergische Reaktionen aus, weshalb er bei Futtermittelunverträglichkeiten auch ein Bestandteil der Hauptnahrung sein kann.

Ist Kürbis für Hunde gesund?

Kürbisse sind reich an Ballaststoffen, die die Verdauung deines Hundes anregen und Verstopfungen vorbeugen können. Darüber hinaus ist das Gemüse Vitaminbombe und Mineralstoffwunder in einem. Es enthält insbesondere Provitamin A und Vitamin E sowie die Mineralstoffe Magnesium, Kalium, Eisen und Zink. Somit unterstützt Kürbis eine normale Funktion des Immunsystems ebenso wie die Knochen- und Zahngesundheit. Da Kürbis sehr sättigend und kalorienarm ist, eignet er sich auch für die Fütterung übergewichtiger Hunde.

Vorsicht: Zierkürbisse sind für Hunde giftig

Grundsätzlich stellen Speisekürbisse für Hunde keine Gefahr dar. Dennoch kann es vorkommen, dass Kürbisse unter gewissen Umständen giftige Cucurbitacine enthalten. Diese Bitterstoffe können sowohl für Mensch als auch Hund gefährlich werden. Die im Handel erhältlichen Kürbisse zum Verzehr enthalten diese Stoffe in der Regel nicht, jedoch können sie in Wild und Zierkürbissen vorkommen. Auch selbst angebaute Kürbisse könnten Cucurbitacine enthalten und sollten daher nicht an Hunde verfüttert werden.

Mit dem Geschmackstest auf Nummer sicher gehen

Um sicherzugehen, dass das Fruchtgemüse für den Hund ungefährlich ist, kann man vor der Fütterung selbst ein kleines Stück probieren. Ist es bitter, sollte man diesen Kürbis nicht essen und auch nicht dem Hund geben. Zudem sollte darauf geachtet werden, Kürbisse aus dem Handel zu verwenden.

Symptome einer Vergiftung bei Hunden

Bei Menschen führen die giftigen Bitterstoffe häufig zu übermäßigem Speichelfluss, Erbrechen und Durchfall. Die gleichen Symptome treten auch bei unseren Vierbeinern auf allerdings kann eine solche Vergiftung für sie viel gefährlicher sein. Hat dein Hund große Mengen verzehrt, kann es im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Wann du eine Tierarztpraxis aufsuchen solltest

Zeigt dein Hund nach dem Verzehr eines Kürbisses eins der genannten Symptome, bringe ihn so schnell wie möglich zu einem Tierarzt.

Schlussfolgerung

Insgesamt bietet das Fruchtgemüse viele gesundheitliche Vorteile und kann somit den Speiseplan deines Hundes bereichern. Achte jedoch stets darauf, die richtige Sorte zu wählen und ihn in einer angemessenen Menge zu füttern. Kürbis kann bei deinem Hund viel Abwechslung in den Ernährungsplan bringen. Egal, ob roh, gekocht oder püriert, er ist immer schmackhaft vor allem in Form von Kürbis Hundekeksen. Um mit deinem Vierbeiner gesund durch die Herbstzeit zu kommen, solltest du nur Speisekürbisse aus dem Handel verfüttern und Zierkürbisse nur außer Reichweite deines Vierbeiners zur Dekoration verwenden.


C. Kaul

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