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Schokolade

  • Autorenbild: zumlorcheborn
    zumlorcheborn
  • 11. Dez. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Schokolade ist eine Delikatesse, die viele Menschen täglich genießen, aber was ist mit Hunden? Schokolade enthält Stoffe wie Theobromin, die für Haustiere potenziell giftig sind. Einige Leute glauben jedoch, dass dieser Mythos durch neuere Studien entkräftet wurde, die zeigen, dass Schokolade diese negativen Auswirkungen überhaupt nicht verursacht. Lesen Sie weiter, um mehr über die Auswirkungen von Schokolade auf Hunde zu erfahren.

Was ist eigentlich so alles drin in Schokolade?

Es gibt unzählige verschiedene Schokoladensorten, darunter Vollmilch, Zartbitter oder weiße Schokolade. Die meisten Sorten haben gemeinsam, dass sie Kakao enthalten. Kakaobohnen wiederum enthalten den sogenannten Wirkstoff Theobromin. Und genau der ist es, der Schokolade für Hunde tatsächlich giftig macht.

Die Wirkung von Theobromin

Theobromin hat in seiner Wirkung starke Ähnlichkeit mit Koffein. Bei entsprechender Konzentration belastet es sowohl das Herz, den gesamten Kreislauf und zuletzt das ganze Nervensystem. Für das Abbauen dieses Stoffes ist übrigens die Leber zuständig.

Bei Menschen geht das meistens ratzfatz. Nach zu viel Kaffee können wir vielleicht nicht stillsitzen, schlimmstenfalls spüren wir Herzrasen. Wenn wir zu viel Schokolade essen, würde ungefähr dasselbe passieren.

Die toxische Wirkung von Schokolade auf Hunde

Bei Hunden sieht das Ganze allerdings anders aus. Der Abbau von Theobromin erfolgt im Hundekörper nämlich wesentlich langsamer. Außerdem ist, abhängig vom Körpergewicht des Hundes, viel schneller eine toxische Dosis erreicht.

Das heißt aber nicht, dass man Hunden Schokolade geben sollte, nur weil sie vielleicht Schwergewichte sind. Denn eine weitere tückische Angelegenheit bei Theobromin ist dessen lange Halbwertszeit. Das bedeutet, die Toxizität steigt unbemerkt weiter an, anstatt ein niedrigeres Level zu erreichen. Die Halbwertszeit liegt bei Hunden schätzungsweise bei 17 1/2 Stunden.

Hat Schokolade beim Hund einen toxischen Wert erreicht, kommt es zu folgenden Symptomen:

Aufgeblähter Bauch

Durchfall

verstärkter Speichel Fluss

Atembeschwerden

Krämpfe/Krampfanfälle

Herzrhythmusstörungen bis hin zu Herzversagen

Eine Theobromin Rechnung

Da wir nie genau abschätzen können, wann bestimmte Wirkstoffe ein kritisches Level erreichen, richten wir uns nach den üblichen Handelswerten.

Eine durchschnittliche Tafel normaler Schokolade (Vollmilch) von 100 g enthält bis zu 1600 mg Theobromin. Bei Zartbitter liegt dieser Wert aufgrund des höheren Kakaogehalts noch einmal höher. Bereits Mengen zwischen 9 und 25 mg Theobromin pro Kilo Körpergewicht können bei Hunden zum Tod führen.

Nehmen wir mal ein realistisches Beispiel aus der Praxis. Der 6 Kilo leichte Jack Russell Terrier schnappt sich ein Stückchen Schokolade von Herrchen oder Frauchen und beißt dabei eine “Rippe” ab, was in unserem Beispiel 3 Stück und demnach einem Gewicht von ca. 11 Gramm entspricht. Dadurch nimmt er 176 mg Theobromin zu sich. Nach der allgemeingültigen Rechnung würde er allerdings höchstens 54 Milligramm Theobromin “vertragen”. Dass dieser “kleinen Happen” mit Wahrscheinlichkeit tödlich endet, wollen wir eigentlich nicht extra betonen.

Als Schlusssatz und gut gemeinten Appell tun wir es aber doch: Bitte gebt euren Hunden grundsätzlich keine Schokolade!


C. Kaul

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