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Treu wie ein Hund

  • Autorenbild: zumlorcheborn
    zumlorcheborn
  • 19. Juli 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Okt. 2024

Hunde müssen uns wirklich schon lange begleiten. Sprüche „Treu wie ein Hund“, „Auf den Hund gekommen“... oder gar die „Hundstage“, „Ich bin Hundemüde“... sind da doch die besten Zeichen.

Zu „treu wie ein Hund“ fällt mir immer unser Santo ein (der Hund meiner Frau Corinna).

Ich hatte Santo immer als „Entspannt und Ruhig“ bezeichnet, wegen seiner sanften Art und seiner Besonnenheit im Rudel.

Alles ist gut mit ihm und mir, bis Frauchen auftaucht. Dann bin ich raus, selbst nach Jahren. Wenn ich mit dem Rudel vor Frauchen auf Runde gehe, wird es sogar gefährlich. Er weiß genau, wann Corinna folgt. Wir sagen es ihm nicht, aber er weiß es.

Immer wieder dreht er sich um, beobachtet den Horizont. Möchte wieder zurück

und ich muss ihn ständig korrigieren.

Es könnte einfach gefährlich werden. Denn es kann der Tag kommen, dann geht nicht nur Santo zurück sondern das ganze Rudel. In solchen Situationen muss ich korrigieren. Doch will ich das. Ich korrigiere seine Treue und seine Liebe.

Also habe ich beschlossen, dass er auf Corinna wartet, wenn ich vorgehe.

Nun, seit er warten darf, habe ich das Gefühl, wir verstehen uns noch ein wenig besser. Ich muss keinen “Druck“ mehr auf ihn machen. Und als ob er meine Entscheidung begreift, kommt er nun öfter zu mir und lässt sich seinen Rücken massieren. Tatsächlich, mich mag er auch. Aber Corinna liebt er und ist ihr absolut treu. Das Rudel steht bei mir, Santo aber allein vorm Haus. Corinna ist noch im Haus. Ich ärgere mich, dass ich mich geärgert habe. Wie kann man sich über die Treue eines Tieres zu seinem Menschen ärgern.

Santo und Corinna

Wir sollten für alle die diese Treue die wir erleben dürfen froh und glücklich sein !


Corinnas Ehemann




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