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Wenn unsere Lieben alt werden!

  • Autorenbild: zumlorcheborn
    zumlorcheborn
  • 22. Aug. 2024
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Okt. 2024

Loup

Die Zeit vergeht schnell und bevor du dich versiehst, wird dein einst so lebhafter Welpe langsam grau und ist nicht mehr so aktiv wie früher. Der Umgang mit einem älteren Hund stellt eine große Verantwortung dar und erfordert besondere

Fürsorge. Dieser Beitrag hilft dir dabei, deinem alten Freund die bestmögliche Pflege zu bieten und zeigt dir, wie du typische Alterserscheinungen erkennen kannst.

Ab wann gilt ein Hund als alt?

Berry

Das Alter, ab dem ein Hund als alt gilt, hängt von der Größe und Rasse ab. Kleinere Hunde gelten etwa ab sieben Jahren als älter, während größere Hunde bereits ab fünf Jahren als älter angesehen werden können. Mittelgroße Hunde liegen mit etwa sechs Jahren irgendwo dazwischen.

Lebenserwartung verschiedener Hunderassen

Die Lebenserwartung von Hunden variiert auch je nach Größe und Rasse. Kleinere Hunderassen wie Chihuahuas, Dackel und Malteser können bis zu 15 Jahre oder länger leben. Mittelgroße Hunde wie Labrador Retriever, Border Collies und Australien Shepherds haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 13 bis 16 Jahren. Große Hunderassen wie Deutsche Doggen, Bernhardiner und Neufundländer haben eine kürzere Lebenserwartung von etwa 7 bis 10 Jahren.

Typische Alterserscheinungen bei Hunden

Bei älteren Hunden treten einige Veränderungen auf. Dazu gehören:

Ein Anzeichen für das Älterwerden deines Hundes sind weiße Haare.

Körperliche Veränderungen

Verringerung der Muskelmasse und Knochendichte: Ältere Hunde können an

Bonny

Muskelmasse und Knochendichte verlieren. Sie werden schwächer und weniger mobil.

Verschlechterung des Seh und Hörvermögens: Mit zunehmendem Alter können Hunde an Seh und Hörvermögen verlieren. Dadurch wird ihre Wahrnehmungsfähigkeit beeinträchtigt.

Veränderung des Fells: Das Fell älterer Hunde kann feiner werden und an Glanz verlieren. Mit fortschreitendem Alter verringern sich auch die Pigmente im Hundehaar. Dadurch bekommt er weiße Haare.

Gesundheitliche Veränderungen

Verringerung der körperlichen Aktivität: Es kann sein, dass ältere Hunde weniger aktiv und energetisch sind, was zu verminderter Ausdauer und Müdigkeit führt.

Anfälligkeit für Krankheiten und Infektionen: Das Immunsystem älterer Hunde kann schwächer sein, wodurch sie anfälliger für Krankheiten und Infektionen werden. Weitere typische Alterserkrankungen können Arthritis, Herzprobleme oder Nierenversagen sein.

Verhaltensbedingte Veränderungen

Erhöhte Reizbarkeit: Ältere Hunde können gereizter und weniger tolerant gegenüber Störungen oder Veränderungen in ihrer Umgebung sein.

Veränderungen in der Anhänglichkeit: Manche Hunde werden im Alter anhänglicher und suchen vermehrt menschlichen Kontakt, während andere eher unabhängig werden und sich zurückziehen.

Kognitive Dysfunktion: Altersbedingte Veränderungen im Gehirn können zu kognitiver Dysfunktion führen. Diese kann sich in Desorientierung, Vergesslichkeit oder veränderten Schlafmustern äußern.

Ruby

Wie kann ich Alterserscheinungen bei meinem Hund frühzeitig erkennen?

Beobachtung des Hundes: Als Hundebesitzer solltest du deinen Hund regelmäßig beobachten und auf Veränderungen in seinem Verhalten, seiner Aktivität oder seinem äußeren Erscheinungsbild achten.

Gesundheitliche Vorsorge und Versorgung im Alter

Um deinen Hund im Alter zu unterstützen und gesundheitlichen Problem vorzubeugen, kannst du zusätzlich auf folgende Aspekte achten.

Anpassung der Ernährung an die Bedürfnisse älterer Hunde

Ältere Hunde benötigen oft eine angepasste Ernährung, die ihren veränderten Stoffwechsel und ihr Aktivitätsniveau berücksichtigt. Seniorfutter ist speziell auf die Bedürfnisse älterer Hunde abgestimmt, enthält weniger Kalorien, dafür aber mehr hochwertige Proteine und Nährstoffe. Achte darauf, dass das Futter reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Fettsäuren ist, um die allgemeine Gesundheit deines Hundes zu unterstützen. Auch Barfen kann für deinen älteren Hund eine gute Möglichkeit sein, da du den Speiseplan deines Hundes bestimmst und diesen individuell auf die Bedürfnisse deines Hundes anpassen kannst.

Layra

Aktuelle Fellpflege und Parasitenkontrolle

Halte außerdem die Parasitenkontrolle auf dem neuesten Stand, z. B. durch regelmäßige Entwurmung und Schutz gegen Zecken. Regelmäßige Fellpflege hilft, Fell und Hautprobleme zu vermeiden und verleiht deinem Hund ein gepflegtes und gesundes Aussehen, Unterstützung der Gelenke und Organe durch Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente

Nahrungsergänzungsmittel wie Gelenktabletten und Teufelskralle können helfen, die Gelenkgesundheit zu unterstützen und die Beweglichkeit bei Hunden mit Arthritis zu verbessern. Wenn bei deinem Hund Probleme mit den Organen festgestellt wurden, wird dein Tierarzt dir Medikamente oder auch Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung von deren Funktion empfehlen.

Gute Zahnhygiene

Die Zahngesundheit ist besonders wichtig für ältere Hunde, da Zahnfleischentzündungen und Zahnerkrankungen im Alter häufiger auftreten. Regelmäßiges Zähneputzen, Kauartikel zur Zahnreinigung und gegebenenfalls professionelle Zahnreinigungen in der Tierarztpraxis können helfen, Zahnprobleme vorzubeugen und die allgemeine Gesundheit deines Hundes zu fördern.

Ruby, Bonny, Chris und Kaily

Zusammenarbeit mit dem Tierarzt

Eine enge Zusammenarbeit mit deinem Tierarzt des Vertrauens ist entscheidend, um die Gesundheit deines älteren Hundes zu erhalten und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.

Offene Kommunikation Dies kann helfen, mögliche gesundheitliche Probleme frühzeitig zu identifizieren und entsprechend zu behandeln.

Wenn du Fragen oder Bedenken bezüglich der Gesundheit deines Hundes hast, zögere nicht, diese zu besprechen.

Den Alltag eines älteren Hundes verbessern

Ältere Hunde können von einigen Anpassungen im Alltag profitieren, die ihnen helfen, sich wohler zu fühlen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Hier sind einige Tipps und Ergänzungen, die du in Betracht ziehen solltest.

Gewähre deinem älteren Hund ausreichend lange Ruhepausen, damit er neue Kraft tanken kann.

Anpassung der täglichen Routine und Aktivitäten

Odin

Reduziere die Intensität und Dauer von Spaziergängen, um Überanstrengung und eine zu starke Belastung der Gelenke zu vermeiden. Stattdessen kannst du kürzer, aber dafür häufiger spazieren gehen.

Sorge für ausreichende Ruhephasen, sodass sich dein älterer Hund erholen und neue Kraft tanken kann.

Sorge für kognitive Aktivitäten, wie etwa Schnüffelspiele oder Intelligenzspielzeuge, um den Geist deines Hundes zu fördern, ohne aber seinen Körper zu überfordern.

Achte auf die richtige Raumtemperatur und vermeide extreme Temperaturen. Ältere Hunde können empfindlicher auf Kälte oder Hitze reagieren. Stelle ihm im Winter wärmende Decken zur Verfügung oder ziehe ihm spezielle Bodys an und sorge im Sommer für ausreichend Schatten und kühle Plätze.

Geeignete Hundebetten und Liegeflächen

Orthopädische Hundebetten können helfen, den Druck auf Gelenke und Knochen zu verringern und bieten besseren Komfort für Hunde mit Arthritis oder anderen Gelenkproblemen.

Achte darauf, dass das Hundebett leicht zugänglich ist und keine hohen Kanten hat, über die dein Hund springen muss, um hineinzugelangen.

Geduld und Unterstützung bei Alltagssituationen

Hilf deinem Hund beim Treppensteigen, indem du eine Rampe oder eine Treppe mit niedrigen Stufen zur Verfügung stellst oder unterstütze ihn mit einem Geschirr oder einer Tragehilfe.

Beim Ein und Aussteigen aus dem Auto kann eine faltbare Rampe oder eine spezielle Tragehilfe für Hunde nützlich sein. Dadurch kann die Belastung der Gelenke zu reduziert und deinem Hund Sicherheit gegeben werden.

Rutschfeste Matten oder Teppiche auf glatten Böden können helfen, Stürze zu vermeiden und deinem Hund mehr Halt und Sicherheit zu bieten.

Ältere Hunde haben besondere Bedürfnisse und erfordern besondere Aufmerksamkeit. Indem du die Anzeichen des Alterns frühzeitig erkennst und ihm die richtige Pflege und Fürsorge bietest, kannst du deinem Hund ein angenehmes und gesundes Leben im Alter ermöglichen. Arbeite dabei eng mit deiner Tierarztpraxis zusammen und passe den Alltag deines Hundes den veränderten Bedürfnissen an.


C. Kaul

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