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Wo beginnt das Jagdverhalten des Hundes?

  • Autorenbild: zumlorcheborn
    zumlorcheborn
  • 16. Juli 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Okt. 2024

Manche Hundetrainer vertreten die sehr strenge Ansicht, man sollte die Jagd des Schäferhundes schon im Welpenalter unterbinden, egal auf welches Tier! Das betrifft die Jagd des Welpen auf Schmetterlinge, Bienen und Insekten. Das seien, so die Meinung, bereits Vorstufen eines sich steigernden Jagdverhaltens im Sinne von. Es beginnt mit Insekten, dann kommen die Vögel und Mäuse, später die Hasen und Rehe. Unsere Hunde waren schon als Welpen auf Schmetterlingsjagd!

Andere Experten wiederum meinen, man kann den Hunden die Mäusejagd und das Buddeln durchgehen lassen, zumindest solange die Hunde dabei noch ansprechbar blieben. Aber sind die Hunde beim Mäuseln wirklich ansprechbar oder sind sie es nur halb? Wenn unsere Hunde richtig Mäuse jagen, unser Berry war ein begnadeter Mäusejäger, war er im Jagdtunnel und hochkonzentriert. Er war beim Mäuseln zwar noch ansprechbar, aber die Jagd hatte Vorrang. Gefragt ist hohe Konzentration. Die Maus zu fangen geht vor, ich komme danach. Zuerst kommt der Mäusel Sprung und erst dann fiel ihm wieder ein, hey, da war doch noch ein Kommando… wie „lass es!“ Dieses Kommando wird dann von Aus“ übertrumpft.  Unser Berry hat die Maus zu diesem Zeitpunkt schon im Maul und wir wollen die Maus noch retten. Vor allem wollen wir nicht, dass er sie frisst. Berry lässt auf Kommando sofort los. Unserem Schäferhunden geht es bei der Mäusejagd nichts ums Töten und ums Fressen der Maus, sondern es geht ihnen um das Gefühl der Aufregung und den Spaß die Maus aufzuspüren und sie dann aus dem Mauseloch zu jagen!

Unser Ziel ist jedoch die absolute Kontrolle des Hundes ohne Leine auf unseren Spaziergängen. Wir wollen nicht, dass ein Schäferhund einem Reh oder Hasen hinterherhetzt. Es ist einfach gefährlich!

In unserem Fall ist klar, das Mäuseln lenkt ab von uns, unser Hund wendet sich beim Mäuseln als erfolgreicher Jäger deutlich von uns ab und genau das wollen wir ja nicht! Wir wollen, dass der Hund sich an uns ausrichtet und orientiert und nicht eigenen Beschäftigung Projekten nachgeht. Das bedeutet aber auch, dass wir die Hunde auf dem Spaziergang beschäftigen und auslasten, zum Beispiel mit Dummie Arbeit, Gehorsamsübungen oder Suchspielen. Achtung! Ein entspanntes durch Landschaft schlendern ist da nicht möglich. Darauf sollten sich zukünftige Schäferhund Besitzer einstellen. Ein Schäferhund will arbeiten und Aufgaben gestellt bekommen und nicht langsam herum schlendern!


C. Kaul

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